Auf dem ehemaligen Todesstreifen Geschichte(n) "erfahren"

  • Ex-Grenzübergang Bornholmer Straße / "Platz des 9.November 1989"
  • Mauerpark
  • Bernauer Straße - Mauergedenkstätte/Versöhnungskapelle
  • Nordbahnhof- ehemaliger Geisterbahnhof
  • Ex-Grenzübergang Chausseestraße
  • Invalidenfriedhof
  • Gedenkstätte Günter Litfin - original Grenzturm
  • Ex-Grenzübergang Invaliedenstraße
  • Parlament der Bäume / Reichstagsufer
  • Brandenburger Tor
  • Potsdamer Platz
  • Ex-Grenzübergang Checkpoint Charlie
  • Tränenpalast in der Friedrichstraße
  Tourlänge Dauer Preis Ermäßigt*

April - Oktober
Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So
10.00 Uhr
Mo,  Di,  MiDo, Fr,  Sa,  So
15.00 Uhr

November - März
Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So
10.00 Uhr

19.00 km 4:00 St 24,00 € 20,00 €
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Wir fahren auf dieser Tour nicht nur die bekanntesten Stationen der Berliner Mauer an, wir erzählen ihnen auch viele Geschichten des damaligen Berliner Alltags.

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Tourbeschreibung zu Berliner Mauer - Fahrradtour

Der Bau der Berliner Mauer durch die DDR fand 1961 unter Walter Ulbrichts Verantwortung statt. Auf einer Pressekonferenz am 15. Juni 1961 sagte er:

„Ich verstehe Ihre Frage so, dass es in Westdeutschland Menschen gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR dazu mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten. Mir ist nicht bekannt, dass eine solche Absicht besteht. Die Bauarbeiter unserer Hauptstadt beschäftigen sich hauptsächlich mit Wohnungsbau, und ihre Arbeitskraft wird dafür voll eingesetzt. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!

Nur zwei Monate später, am 13. August 1961, begannen die Streitkräfte der DDR, die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin abzuriegeln und Sperranlagen zu errichten. Die Berliner Mauer, in der DDR auch als „antifaschistischer Schutzwall“ bezeichnet, war über 28 Jahre ein Teil der innerdeutschen Grenze. Bis zum 9. November 1989, dem Tag des Mauerfalls, trennte sie West-Berlin von Ost-Berlin und von dem Gebiet der DDR, das ganz Berlin umgab. Bei den Versuchen, die 167,8 Kilometer langen und schwer bewachten Grenzanlagen in Richtung West-Berlin zu überwinden, wurden viele Menschen getötet. Die genaue Zahl der Todesopfer ist umstritten und nicht gesichert, sie liegt nach derzeitigen Forschungen zwischen 136 und 206

Heute, über 20 Jahre später, ist auf vielen Teilstücken des ehemaligen Mauerstreifens kaum mehr zu erkennen, dass hier einst dieser menschenverachtende „antifaschistische Schutzwall“ stand. Doch wir haben die noch bestehenden Spuren, in dem Bereich zwischen den bekannten Grenzübergängen Bornholmer Str. (Prenzlauer Berg in den Wedding) und dem Checkpoint Charlie (Mitte nach Kreuzberg) ausfindig gemacht. Auf der 3 bis 4-stündigen Tour erfahren Sie, wie die Kirschbäume auf den Mauerstreifen an der Bornholmer Straße kamen, wo sich noch ein ca. 212m langes, Orignalstück der Berliner Mauer (samt Todesstreifen) befindet, wo sich einer der letzten originalen Wachtürme, der heute eine Gedenkstätte ist, befindet. Oder weshalb aus Metall gefertigte Abbildungen von Kaninchen in den Asphalt eingelassen wurden. Sie sehen an vielen Stellen in Berlin den Verlauf der Mauer noch heute, da dieser durch Pflastersteine, die in den Boden eingelassen wurden, gekennzeichnet ist.

Am Brandenburger Tor haben Sie die Möglichkeit durch dieses hindurch zufahren, denn dies ist nur noch mit dem Rad möglich. Für den normalen Verkehr ist es schon seit Jahren gesperrt. Und warum heißt der Tränenpalast ausgerechnet so und wo ist der überhaupt?

Vom letzen Ziel der „Berliner Mauer“-Tour dem Checkpoint Charlie geht es quer durch Berlin-Mitte und Prenzlauer Berg, vorbei an vielem Sehens- und Wissenswertem, wie z.B. dem Friedrichstadtpalast, der Museumsinsel, der Neuen Synagoge und dem Postfuhramt, um nur einige zu nennen, zurück zur Bornholmer Straße. Auf der Tour werden natürlich noch einige weitere Sehenswürdigkeiten angefahren, doch die Aufzählung aller würde hier den Rahmen sprengen.

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